Uhren von Panerai erkennt man sofort. Die anspruchsvollste Mechanik der Manufaktur bekommt man dagegen selten zu sehen. Jenseits des vertrauten Kronenschutzbügels und des Sandwich-Zifferblatts liegt eine andere Seite des Hauses: Tourbillons, ewige Kalender, Minutenrepetitionen, astronomische Komplikationen und die Innovationen der LAB-ID.
Am 22. Oktober bringen Panerai und Swisswatches eine kuratierte Auswahl hochkomplizierter Uhren und LAB-ID-Modelle zusammen, die in dieser Konstellation noch nie in Deutschland gezeigt wurde. An diesem Abend in München in privater Runde können unsere Gäste die Uhren aus nächster Nähe betrachten, selbst ans Handgelenk legen und den technischen Ideen dahinter nachgehen.
Der Abend beginnt mit einem Champagnerempfang, es folgt ein Flying Dinner mit Weinbegleitung. Der Teilnahmebeitrag liegt bei 120 Euro pro Person und wird vollständig für wohltätige Zwecke gespendet.
Die Plätze sind limitiert, die Teilnahme erfolgt auf Einladung. Ihr Interesse können Sie über den Anmeldelink registrieren – Swisswatches bestätigt Ihnen die Einladung persönlich.
Die Radiomir Minute Repeater Tourbillon PAM00600 überträgt diesen Ansatz auf den Klang. Ihr Kaliber P.2005/MR verbindet das Tourbillon mit drei Hämmern und drei Tonfedern und kann wahlweise die Orts- oder die Heimatzeit schlagen. Statt der üblichen Viertelstunden zählt es die vergangene Zeit in Zehn-Minuten-Schritten.
Ein herkömmliches Tourbillon dreht sich um eine Achse parallel zur Unruh und vollendet in der Regel eine Umdrehung pro Minute. Bei Panerais Konstruktion steht die Achse des Käfigs senkrecht zur Unruh, und eine Umdrehung dauert 30 Sekunden.
Das Kaliber P.2005/T der Luminor Tourbillon PAM01060 mit sechs Tagen Gangreserve macht diese Architektur vollständig sichtbar. Das kleinere P.2015/T in der Radiomir Tourbillon Bronzo PAM01284 arbeitet mit Titanbrücken und bietet vier Tage Gangreserve.
Die L’Astronomo PAM00920 wird nur auf Kundenanfrage hergestellt und im Anschluss auf geografische Koordinaten kalibriert, die ihr Besitzer selbst wählt. Die Anzeigen für Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und Mondphase gelten damit für genau einen Ort. Das skelettierte Kaliber P.2005/GLS verbindet Zeitgleichung, GMT, eine polarisierte Datumsanzeige und Panerais 30-Sekunden-Tourbillon.
Die Submersible Elux LAB-ID PAM01800 geht einen anderen Weg. Vier ihrer sechs Federhäuser liefern Energie an einen Mikrogenerator, der bis zu 30 Minuten lang 160 Mikro-LEDs speist. Die verbleibenden zwei Federhäuser sorgen für drei Tage Gangreserve. Das Ergebnis ist eine vollmechanische Uhr, die gespeicherte Energie in elektrisches Licht verwandelt.
Ein Jahreskalender unterscheidet zwischen Monaten mit 30 und 31 Tagen und muss deshalb nur ein einziges Mal im Jahr korrigiert werden – nach dem Februar. In der Radiomir Annual Calendar PAM01364 fügt Panerai Wochentag, Datum und Monat in die vertraute Radiomir-Architektur ein. Für den Antrieb sorgt das automatische Kaliber P.9010/AC mit drei Tagen Gangreserve.Die Luminor Perpetual Calendar GMT PAM01575 berücksichtigt zusätzlich die Schaltjahre. Wochentag, Datum, Monat und Jahr lassen sich über die Krone vor- und zurückstellen, ganz ohne separate Drücker oder Werkzeug. Monat, Jahr, Schaltjahreszyklus und Gangreserve erscheinen auf der Werkseite – das Zifferblatt bleibt damit den Anzeigen vorbehalten, die man täglich braucht.
Eine private Präsentation zum Anfassen für Sammler, die Panerais technisch anspruchsvollste Uhrmacherei aus nächster Nähe erleben möchten. Die Plätze sind streng limitiert, die Teilnahme erfolgt ausschließlich nach Bestätigung.