Wenn ich eine Uhr fotografiere, sehe ich sie nie einfach als Objekt vor der Linse. Eine mechanische Uhr besteht aus Oberflächen, Kanten, Schatten und Reflexionen, die alle unterschiedlich auf Licht reagieren. Schon die kleinste Bewegung der Kamera, der Hand oder des Handgelenks kann das gesamte Bild verändern.
Für diese Masterclass in München möchte ich gemeinsam mit Leica und Swisswatches Magazine eine praxisnahe Herangehensweise vermitteln, Uhren durch die Leica M EV1 in Szene zu setzen. Wir arbeiten direkt mit Licht, Reflexionen und Bildkomposition. Dabei folgen wir keiner perfekten Studioformel, sondern entwickeln einen bewussteren Blick für Details und den perfekten Wristshot.
Ich freue mich darauf, in einem persönlichen Rahmen mit einer kleinen Gruppe von Sammlern und Fotografie-Enthusiasten zu arbeiten. Bringen Sie Ihre Uhr und Ihre Neugier mit — und seien Sie bereit, genau hinzusehen.
Am 17. September 2026 begrüßen Leica und Swisswatches Magazine eine kleine Gruppe von Gästen in München zu einer praktischen Masterclass, die der Uhrenfotografie gewidmet ist. Der Nachmittag und Abend stehen im Zeichen der neuen Leica M EV1. Die Teilnehmer arbeiten in kleinen Gruppen und erkunden, wie Licht, Komposition, Details, Reflexionen und Perspektive die Art und Weise prägen können, wie eine mechanische Uhr fotografiert wird.
Event Details
Masterclass
Teilnahme
Bewerbung
Die Teilnahme ist auf 15 Plätze limitiert. Bitte füllen Sie das untenstehende Formular aus, um sich für Ihren Platz zu bewerben. Nach dem Absenden erhalten Sie eine E-Mail, um Ihre Bewerbung zu bestätigen.
Die Leica M EV1 führt den traditionell langsameren, bewussteren Ansatz des M-Systems mit der Einführung eines integrierten elektronischen Suchers in ein neues Kapitel. Sie verbindet den klassischen M-Charakter mit einem 60-MP-Vollformatsensor und Fokusunterstützung und ermöglicht es Fotografen, mit einem neuen Maß an Präzision zu komponieren und zu fokussieren.
Für die Uhrenfotografie ist diese Präzision besonders relevant. Komplexe Oberflächen, polierte Kanten, Saphirgläser und wechselnde Reflexionen erfordern eine genaue Beobachtung. Während der Masterclass arbeiten die Teilnehmer praktisch mit der M EV1 und mechanischen Uhren und entdecken, wie die Kamera eine bewusstere Art des Bildaufbaus unterstützt.
Die M EV1 fühlt sich genau so an — wie ein Bildausschnitt, eingefangen irgendwo zwischen Tradition und Transformation.
— Kristian Dowling
Leicas Verbindung zur Uhrmacherei reicht bis ins Jahr 1858 zurück, als Ernst Leitz I. nach Neuchâtel in die Schweiz reiste, um bei dem renommierten Chronometermacher Matthäus Hipp eine Ausbildung zum Uhrmacher zu absolvieren. Diese prägende Erfahrung im Bereich der Mikropräzision lehrte ihn, komplexe Mechanik in kleine Geräte zu übertragen. Später brachte Leitz dieses Wissen in die Entwicklung optischer Instrumente in Deutschland ein und verankerte die sorgfältige Handwerkskunst der traditionellen Uhrmacherei in der DNA des Unternehmens — lange vor der ersten Leica Kamera.
Heute führen Leica Zeitmesser wie die ZM-Serie diesen Dialog zwischen Uhrmacherei und Fotografie fort. Sie spiegeln die ästhetische Klarheit und haptische Qualität des M-Systems wider und übersetzen Leicas Designsprache in eine mechanische Form. Details wie die patentierte Drückerkrone erinnern an das Auslösen einer Kamera und verbinden deutsche Ingenieurskunst, Schweizer Inspiration und Leicas eigenen Anspruch an Präzision.
Am Ende der Masterclass wählen Swisswatches Magazine und Leica ein herausragendes Foto des Tages aus. Das Gewinnerbild wird als hochwertiger Art Print in einem hochwertigen WhiteWall-Rahmen produziert und dem Fotografen nach dem Event überreicht.