Sinn 936 S: Limitierter Automatik-Chronograph mit schwarzer Tegiment-Beschichtung, 60-Minuten-Stopp, Bicompax-Layout. Alle Details, Preis & Ausstattung.

Panerai stellt zur Watches and Wonders 2026 fünf neue Luminor-Referenzen vor, die inhaltlich eng zusammenhängen: Im Mittelpunkt stehen neue Handaufzugskaliber und Gangreserven, wie sie seit jeher zur technischen DNA der Marke gehören. Die Luminor PAM01731 und die Luminor Destro PAM01732 führen ein neu interpretiertes Luminor-Gehäuse in 44 Millimetern ein und setzen dabei auf das neue Handaufzugskaliber P.6000 mit drei Tagen Gangreserve. Die Luminor 8 Giorni Brunito PAM01733 ergänzt dieses Bild mit dem Handaufzugskaliber P.5000 und acht Tagen Gangreserve.
Mit der Luminor PAM01735 und der Luminor Forged Titanium PAM01629 erweitert Panerai diese Erzählung um zwei 47-Millimeter-Modelle, die noch direkter auf die historische Luminor-Gehäusearchitektur der 1960er-Jahre verweisen und beide vom Handaufzugskaliber P.3000 mit drei Tagen Gangreserve angetrieben werden. Die Lancierung dieser Modelle ist weniger eine „neue Idee“, sondern eher eine saubere Rückführung auf jene Elemente, die Panerai historisch rückblickend stark gemacht haben: Robuste Gehäuse, klare Ablesbarkeit, hohe Wasserdichtigkeit und Handaufzugswerke, die über lange Zeit durchlaufen.
Gemeinsam ist allen fünf Modellen vor allem der historische Bezug zur Luminor-DNA: Panerai setzt bei PAM01731, PAM01732 und PAM01733 auf eine neue 44-Millimeter-Gehäuseform, die sich an der historischen Luminor Ref. 6152/1 aus den 1950er-Jahren orientiert, aber hier ganz bewusst an die Neuzeit angepasst wurde. Für die beiden Modelle PAM01731 und PAM01732 zieht die Marke außerdem eine neuere Referenz als Inspiration heran, die PAM00372 von 2011 – man kann es sich als „zeitgemäße Übersetzung“ der klassischen Luminor-Idee vorstellen. Typisch bleiben die kissenförmige Silhouette, der Kronenschutzbügel und das leicht gewölbte Saphirglas, das den Look früherer Plexigläser aufgreift. PAM01735 und PAM01629 gehen diesen Gedanken hingegen über ein größeres 47-Millimeter-Gehäuse weiter und orientieren sich noch enger an der Formensprache der Luminor-Modelle der 1960er-Jahre – inklusive kissenförmigem Mittelteil, flacher Kronenschutzbrücke, gewölbtem Saphirglas und einer bewusst vintage-orientierten Gesamtwirkung.
Am direktesten zeigen das die beiden P.6000-Modelle. Das Kaliber P.6000 ist ein Handaufzugswerk mit 15½ Lignes, 4,5 mm Höhe, 19 Steinen, 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, Incabloc-Stoßsicherung, einem Federhaus und aus 110 einzelnen Komponenten gefertigt. Das Werk ist mit blauer Beschriftung und horizontal gebürsteten Flächen verziert und durch den offenen, für viele Paneristi oftmals kaufentscheidenden Gehäuseboden sichtbar. Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Modellen ist allerdings das, was uns letzten Endes ins Auge fällt – die Anzeigen.
Die Luminor PAM01731 nutzt das Kaliber mit allen Funktionen: Stunden, Minuten, kleine Sekunde und Sekundenstopp. Sie trägt ein mattes, körniges tabakfarbenes Sandwich-Zifferblatt („matte grainy tobacco“) mit beiger Super-LumiNova auf Indizes und Ziffern sowie vintage-inspirierten Double-Pencil- Zeigern. Die kleine Sekunde sitzt bei 9 Uhr. Gehäuse und Lünette sind aus poliertem Stahl gefertigt, kombiniert mit einer satinierten Kronenschutzbrücke; hinzu kommt ein offener Gehäuseboden aus gebürstetem und poliertem Stahl. Beim Band bleibt Panerai ebenfalls nah am klassischen Auftritt: Dunkelbraunes Kalbsleder mit beigen Nähten, eine trapezförmige Dornschließe aus gebürstetem Stahl, zuzüglich eines zusätzlichen dunkelbraunen Kautschukbandes. Der Panerai-typische immer der Packungsbeilage beiliegende Schraubendreher zum Wechseln von Armband und Schließe ist der Uhr selbstverständlich ebenso beigelegt.
Im Unterschied zur Luminor PAM01731 ist die Luminor Destro PAM01732 ist die charakterstärkere Schwester, vor allem aufgrund ihrer Konstruktion. „Destro“ meint bei Panerai: Die Kronenschutzbrücke sitzt auf der linken Gehäuseseite, an der Gehäuseflanke bei 9 Uhr. Historisch ist das als Lösung gedacht, um die Uhr am rechten Handgelenk zu tragen mit dem ursprünglichen Ziel, die Beweglichkeit der anderen Hand bei Einsätzen zu erhalten. Das Zifferblatt der Luminor Destro ist matt, körnig und blau („matte grainy blue“), ebenfalls als Sandwich aufgebaut, wieder mit beiger Super- LumiNova und Double-Pencil-Zeigern. Anders als bei der PAM01731 gibt es jedoch keine linksbündige kleine Sekunde, dementsprechend sind die Funktionen trotz identischem Basiskaliber, offiziell auch nur Stunden und Minuten. Beim Band legt Panerai eine andere Farbwelt dem Lieferumfang bei: Hellbraunes Kalbsleder mit beigen Nähten und zusätzlich ein blaues Kautschukband, jeweils mit der trapezförmigen Schließe, plus wie auch bei der PAM01731, ein Schraubendreher in der Verpackung.
Beide Modelle mit dem Kaliber P.6000 sind bis 30 bar beziehungsweise 300 Meter wasserdicht. Interessant ist dabei, wie detailliert Panerai den eigenen Prüfprozess beschreibt. Bevor die eigentliche Dichtigkeitsprüfung beginnt, werden Gehäuse und Dichtungen zunächst einer simulierten Alterung von zehn Jahren unterzogen. Danach folgt ein Test auf das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit. Erst im nächsten Schritt wird die vollständig montierte Uhr – ohne Band – unter realen Druckbedingungen geprüft: zunächst im Vakuum, anschließend in einem Drucktest unter Wasser, der den angegebenen Wert um 25 Prozent Sicherheitsreserve übersteigt. Den Abschluss bildet ein Kondensationstest, bei dem Uhr und Glas erwärmt und anschließend mit kalten Wassertropfen beaufschlagt werden, um mögliche Feuchtigkeit im Inneren sichtbar zu machen. Dieser gesamte Prüfablauf, ausgenommen der simulierten Alterung, wird bei jeder einzelnen Uhr durchgeführt.
Die Luminor 8 Giorni Brunito PAM01733 verfolgt den selben Grundgedanken, wirkt innerhalb der Neuheiten aber eigenständiger. Das liegt vor allem an der sog. Brunito-Finissierung, die dem 44-Millimeter-Gehäuse, der Lünette, der Kronenschutzbrücke und auch dem Stahlboden mit Saphirglas einen deutlich markanteren Auftritt gibt. Auf dem anthrazitfarbenen Sandwich-Zifferblatt treffen beigefarbene Super-LumiNova, Double-Pencil-Zeiger und die kleine Sekunde bei 9 Uhr auf die beiden Schriftzüge „Luminor Panerai“ und „8 Giorni“. So wirkt die Uhr nicht nur optisch etwas ausdrucksstärker, sondern positioniert sich auch innerhalb des Trios klar über ihr Acht-Tage-Konzept.
Mit dem P.5000 setzt Panerai in der Luminor 8 Giorni Brunito auf ein neues Handaufzugskaliber, das mit acht Tagen Gangreserve das stärkste technische Statement innerhalb des Trios liefert. Das Werk misst 15½ Lignes bei einer Höhe von 4,5 mm, arbeitet mit 21 Steinen, Glucydur-Unruh, 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und Incabloc Parechoc-Stoßsicherung und besteht aus 113 Werkskomponenten. Die Anzeige bleibt klassisch mit Stunden, Minuten und kleiner Sekunde, ergänzt um eine Sekundenstopp-Funktion. Am Handgelenk kombiniert Panerai die Uhr mit einem hellbraunen Kalbslederband und trapezförmiger Brunito-Stahlschließe; ein schwarzes Kautschukband sowie der passende Schraubendreher gehören ebenfalls zum Lieferumfang. Die Wasserdichte liegt auch hier bei 30 bar (300m), geprüft nach selbigem Verfahren wie bei den anderen Luminor-Neuheiten.
Mit der Luminor PAM01735 und der Luminor Forged Titanium PAM01629 ergänzt Panerai die Watches-and-Wonders-Neuheiten um zwei 47-Millimeter-Modelle, die besonders nah an der historischen Luminor-Sprache der 1960er-Jahre liegen. Beide nehmen Bezug auf die Referenz 6152/1 und setzen auf typische Panerai-Merkmale: Kissenförmiges Gehäuse, Kronenschutzbrücke, gewölbtes Saphirglas und ein großes Handaufzugskaliber.
Im Inneren arbeitet jeweils Panerai´s Handaufzugskaliber P.3000, welches erstmals 2011 im 47 mm Gehäuse der Luminor PAM00372 vorgestellt wurde. Mit 16½ Linien ist es bewusst groß dimensioniert und füllt das Gehäuse angemessen aus, statt wie ein kleines Werk in einem großen Uhrengehäuse zu wirken. Seine 5,3 Millimeter Bauhöhe, die Glucydur-Unruh, 21 Steine und die Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde unterstreichen den robusten, funktionalen Charakter. Zusammen mit Incabloc-Stoßsicherung, zwei Federhäusern, 160 Bauteilen und drei Tagen Gangreserve entsteht so in beiden Referenzen ein Werk, das weniger auf dekorative Komplexität als auf Zuverlässigkeit, Stabilität und lange Einsatzbereitschaft ausgelegt ist.
Die Luminor PAM01735 ist die klassischere Auslegung des Duos. Gehäuse und Lünette bestehen aus poliertem Stahl, die Kronenschutzbrücke ist satiniert. Ihr gekörntes, mattes Sandwich-Zifferblatt mit elfenbeinfarbenem Farbverlauf erinnert an historische „tropische Zifferblätter“, deren Farbe sich über die Jahre durch Licht und Alterung verändert hat.
Beigefarbene Super-LumiNova, Zeiger in Bleistiftform und die kleine Sekunde bei 9 Uhr unterstreichen den Vintage-Charakter. Die Funktionen umfassen Stunden, Minuten, kleine Sekunde und Schnelleinstellung der Zeit. Die Uhr ist bis 10 bar beziehungsweise rund 100 Meter wasserdicht und kommt mit dunkelbraunem Kalbslederband, schwarzem Kautschukband und Schraubendreher.
Die Luminor Forged Titanium PAM01629 interpretiert dieselbe Grundidee deutlich moderner. Erstmals verwendet Panerai geschmiedetes Titan für einen Zeitmesser. Gehäusemittelteil, Lünette, Kronenschutzbrücke und Hebel bestehen aus diesem Material, das hohe Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und ein deutlich geringeres Gewicht als Stahl verbindet.
Die wellenartige Struktur des geschmiedeten Titans macht jedes Gehäuse zu einem Unikat. Dazu passt das anthrazitfarbene Sandwich-Zifferblatt mit Sonnenschliff, beigefarbener Super-LumiNova und historisch inspirierten Zeigern. Auch dieses Modell ist bis 10 bar beziehungsweise rund 100 Meter wasserdicht. Geliefert wird es mit hellbeigem Velours-Kalbslederband, schwarzem Kautschukband, blauer Kirschholz-Schatulle und Schraubendreher. Die PAM01629 ist auf 100 Exemplare limitiert.