Hellblau und Orange genügen, um selbst aus großer Entfernung eine Verbindung zum Rennsport herzustellen. Beim neuen TAG Heuer Formula 1 Automatic Chronograph x Gulf sind diese Farben deshalb weit mehr als ein Stück Partnerschaftsgeschichte: Sie strukturieren das dicht besetzte Zifferblatt und übersetzen ein einst funktionales Erkennungssystem in die Gestaltung eines modernen mechanischen Chronographen.

Farben, die auf Distanz funktionieren mussten

Die charakterischen Gulf-Farben sind nicht beliebig oder aus Lust und Laune gewählt worden, denn die Rennwagen sollten damals auch bei Hitze, hoher Geschwindigkeit und aus größerer Entfernung schnell identifizierbar bleiben. Hellblau und Orange erfüllten damit zunächst eine ganz praktische Funktion: Sie machten ein Rennfahrzeug selbst unter schwierigen Bedingungen rasch erkennbar. Gerade im Langstreckensport, besonders in Le Mans, wo Autos über viele Stunden hinweg immer wieder an denselben Streckenabschnitten auftauchen, entwickelte sich die Kombination deshalb zu einem fest verankerten visuellen Code.

Die Verbindung zwischen TAG Heuer und Gulf Oil ist im Motorsport seit über 20 Jahren etabliert. Der nun am 29. Juni 2026 vorgestellte Formula 1 Automatic Chronograph x Gulf setzt diese Beziehung als vierte gemeinsame Formula-1-Edition mit der Mineralölmarke fort. Im Zentrum dieser Lancierung steht dabei aber weniger die Partnerschaft selbst als die Frage, wie konsequent der Gulf-Farbcode diesmal in die Gestaltung der Uhr integriert wurde.

Ein Rennschema wird zur Zifferblattstruktur

Auf dem schwarzen Opalin-Zifferblatt verlaufen vertikale Streifen in Hellblau und Orange. Eine hellblaue Minuterie fasst das Blatt ein; der schwarze Höhenring ergänzt blau-orangefarbene Markierungen. So entstehen mehrere Ebenen: Die Streifen liefern den sofortigen Wiedererkennungseffekt, während die dunkle Grundfläche die Anzeigen zusammenhält. Drei schwarze Hilfszifferblätter ordnen die Chronographenfunktionen ein: Bei 12 Uhr misst ein Zähler bis zu 30 Minuten, bei 6 Uhr bis zu zwölf Stunden, wobei beide orangefarbene Zeiger tragen. Die kleine Sekunde bei 9 Uhr setzt mit ihrem hellblauen Zeiger einen ganz bewussten Farbakzent im Gulf-Stil. Hinzu kommen der zentrale orangefarbene Chronographenzeiger sowie das Datum bei 3 Uhr.

Kontrollierte Unruhe statt minimalistischer Klarheit

Auf dem Zifferblatt kommen zahlreiche Anzeigen und Gestaltungselemente zusammen: Drei Totalisatoren, das Datum, die Tachymeterskala, Zeiger, applizierte Indizes und die vertikalen Gulf-Streifen. Dass die Uhr dabei nicht unübersichtlich wird, liegt vor allem an ihrer Aufteilung in klar erkennbare Ebenen. Die schwarzen Hilfszifferblätter bündeln die Chronographenfunktionen, während die rhodinierten und polierten Indizes sowie Stunden- und Minutenzeiger die Zeitanzeige davon absetzen. Weißes Super-LumiNova sorgt zusätzlich dafür, dass diese Orientierung auch bei Dunkelheit erhalten bleibt.

Ruhig wirkt das Zifferblatt dennoch nicht, und genau darin liegt ein wesentlicher Teil seines Charakters. Die Farbstreifen durchbrechen die Ordnung der Anzeigen, ohne deren Funktion oder Ablesbarkeit zu beeinträchtigen. So entsteht ein bewusst dichtes, optisch unruhiges Gesamtbild, dessen gute Ablesbarkeit aber aus der klaren Trennung der Funktionen erhalten bleibt.

Titan und Carbon verdrängen die Retro-Romantik

Mit einem Durchmesser von 44 mm und einer Gehäusehöhe von 14,5 mm ist die Formula 1 klar auf Präsenz ausgelegt. Das sandgestrahlte Titan Grad 2 nimmt dem Gehäuse zwar einen Teil des Gewichts, die eine vergleichbare Konstruktion aus Stahl mitbringen würde, verändert aber nichts an seiner wuchtigen Wirkung am Handgelenk. Gerade deshalb ist auch der orangefarbene Ring unterhalb der Lünette mehr als ein Detail im Gulf-Design: Er gliedert die verschiedenen Gehäuseebenen klar voneinander und setzt den Farbcode der Uhr konsequent bis in die Seitenansicht fort.

Die Lünette ist aus geschmiedetem Carbon gefertigt. Ihre unregelmäßige Faserstruktur lässt jede Lünette leicht anders wirken, während Tachymeterskala und Gulf-Schriftzug den funktionalen Bezug zum Motorsport herstellen. Schwarze, DLC-beschichtete Titandrücker und die ebenfalls schwarz beschichtete Krone mit orangefarbenen Details setzen diese Materiallogik an den Bedienelementen fort. Flaches, entspiegeltes Saphirglas schließt die Vorderseite ab und der verschraubte Titanboden mit Gulf-Logo ziert die Rückseite.

Mechanisch vertraut, konstruktiv alltagstauglich

Auch für den regelmäßigen Einsatz im Alltag ist die Formula 1 x Gulf unter anderem auch dank ihrer Wasserdichtigkeit von 200 Metern bestens geeignet. Das dreireihige, sandgestrahlte Titanarmband führt die Materialwahl des Gehäuses fort und dessen Titanfaltschließe ist mit doppelten Sicherheitsdrückern und einer Verlängerung ausgestattet. Im Inneren arbeitet das bewährte Automatikkaliber 16 mit 48 Stunden Gangreserve und einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde bzw. 4 Hertz. Eingeschalt wird die Technik in ein 44 mm großes und 14,5 mm hohes Gehäuse mit einem Lug-to-Lug von 47,3 mm. Die Referenz CBZ208B.BF0009 ist auf 1.000 Exemplare limitiert, kostet 6.300 Euro und ist ab dem 3. Juli 2026 erhältlich.


    The TAG Heuer Monaco Speed 12 is shown in another front view.

Wie leidenschaftlich TAG Heuer ihren Motorsportbezug mechanisch ausgestaltet, erfahren Sie hier


Eigenschaften

MARKE

TAG Heuer

MODELL

Formula 1 Automatic Chronograph x Gulf (44 mm)

REFERENZ

CBZ208B.BF0009

GEHÄUSE

Sandgestrahltes Titan Grad 2

DIMENSIONEN

Durchmesser: 44 mm
Höhe: 14.5 mm
Lug-to-Lug: 47.3 mm

WASSERDICHTIGKEIT

20 bar (200 meter)

ZIFFERBLATT

Schwarzes Opalin-Zifferblatt mit blau-/orangefarbenen vertikalen Streifen
und blau lackierter Spur rund um das Zifferblatt

ARMBAND

Sandgestrahltes Titanarmband Grad 2

UHRWERK

Kaliber 16

AUFZUG

Automatik

GANGRESERVE

48 Stunden

FREQUENZ

28.800 A/h (4 Hz)

FUNKTIONEN

Stunden, Minuten, kleine Sekunde, Chronograph, Datum

PREIS

EUR 6.300


tagheuer.com


0 Comments
Meist bewertet
Neueste Älteste
0
Teilen Sie gerne Ihre Meinung mit uns.x