Seit einigen Jahren beobachten wir in der Uhrenwelt einen deutlichen Trend: die Rückkehr der eleganten Dress Watch. Während sportliche Modelle und Taucheruhren seit den 1950er- und 1960er-Jahren den Markt dominierten, wendet sich insbesondere die jüngere Generation nun wieder dem klassischen Understatement zu, der Dress Watch – auch kleinere Durchmesser sind wieder gefragt. Zahlreiche Marken greifen diese Entwicklung auf, sei es Rolex mit der 1908, Chopard mit ihrer schlanken L.U.C 1860 in 36.5 mm, Parmigiani mit der Rückkehr der Toric, Patek Philippe mit der Neuinterpretation der Calatrava oder auch wiederbelebte Kultmarken wie Universal Genève und Daniel Roth, die dieses Genre bedienen.

Ein prominentes Beispiel für das aktuelle Comeback der Dress Watch ist die Villeret-Kollektion von Blancpain. Zwar ist die Marke heute überwiegend für ihre Taucheruhr „Fifty Fathoms“ bekannt, doch es waren gerade die – teilweise hochkomplizierten – Dress Watches, die Blancpain nach der Quarzkrise retteten. Mit den neuen 38-mm-Modellen der Villeret trifft die Manufaktur den aktuellen Neo-Vintage-Zeitgeist perfekt. Diese Hingabe zur traditionellen Uhrmacherkunst brachte Jean-Claude Biver 1983 mit dem legendären Satz auf den Punkt: „Seit 1735 hat es nie eine Quarzuhr von Blancpain gegeben, und es wird nie eine geben.“ Genau dieses kompromisslose Credo teilen auch wir bei Swisswatches und widmen uns seit unserer Gründung 2017 ausschließlich und aus tiefer Überzeugung mechanischen Uhren.

Anlässlich unserer Dress Watch Night in München Anfang Juli konnten wir nicht nur die neuen Villeret-Modelle in 38 mm zum ersten Mal überhaupt in Deutschland zeigen, sondern auch einige historische Stücke aus dem privaten Besitz von Marc Hayek. Darüber hinaus haben wir wieder eine kuratierte Auswahl der schönsten Dress Watches zusammengestellt, die die Uhrenwelt momentan zu bieten hat und wohl in dieser Zusammenstellung noch nie irgendwo an einem Ort und einem Abend so zu sehen waren.

Mit dem Swisswatches Salon haben wir einen Ort für Uhrenenthusiasten geschaffen, die eine echte Leidenschaft für mechanische Uhrmacherkunst teilen. Hier können sie sich in diskreter Atmosphäre und jenseits der digitalen Geräuschkulisse über ihre Ideen, Erfahrungen und Perspektiven austauschen. Hier drehen sich die Gespräche um Handwerkskunst, Design und die Geschichten hinter den besonderen Zeitmessern – nicht um Trends.

Für unseren dritten Swisswatches Salon empfingen wir unsere Gäste in einer exklusiven Location des Rosewood Hotels in München, wo sie nicht nur alles über Dress Watches erfuhren und Uhren anlegen konnten, sondern auch selbst ihre seltenen und kostbaren Sammlerstücke präsentierten.

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